Hypnose Ausbildung für Psychologen

Die Hypnose kann Psychologen und Psychotherapeuten neue Möglichkeiten bieten für erfolgreiche Behandlungen.

Die Unbewussten Anteile haben bekannterweise einen grossen Einfluss auf das Erleben und das Wohlbefinden des Menschen. Deswegen kann es sehr nützlich sein, das Unbewusste zu verstehen und unbewusste Prozesse in eine positive Richtung zu lenken.

Was ist Hypnose?

Hypnose ist grundsätzlich die Induktion und Nutzung von Trance. Diese Trancen ermöglichen die direkte Kommunikation mit dem Unbewussten.

Für Psychologen die Hypnose lernen möchten, um sie im Beruf zu nutzen, ist vor allem die Hypnosetherapie interessant.

Die Hypnosetherapie ist die Nutzung der Möglichkeiten der Hypnose für therapeutische Zwecke. Diese unterscheidet sich signifikant von der allgemein bekannten «Bühnenhypnose». Denn in der sogenannten «klinischen Hypnose» in der Psychotherapie wird meist nicht mit Befehlen gearbeitet, sondern mit Einladungen. Es wird dem Hypnotisierten also nichts aufgezwungen.

Ausserdem braucht es für die Nutzung von hypnotischen Trancen nicht unbedingt die klassische «Trance mit geschlossenen Augen», denn die hypnotische Kommunikation kann auch in jeglicher Form von Therapiegesprächen eingeflochten werden.

Vorteile von Hypnose für Psychologen

Für Psychologen bietet das Erlernen der Hypnose und die Hypnosetherapie viele Möglichkeiten:

Aktiv das Umsetzen anregen

In der Hypnose Ausbildung lernen wir das Unbewusste direkt anzusprechen. Dies beinhaltet auch, es direkt zur Umsetzung von Suggestionen anzuregen.

Auf diese Weise kann in vielen Fällen der Weg von «Ich weiss was zu tun ist» zu «Ich tue es» verkürzt werden. Wenn das Unbewusste mittels Hypnose eine neue Lösung für ein altes Problem entwickelt, merkt dies der bewusste Verstand oftmals gar nicht und dies macht oft auch die Widerstände kleiner.

Positive Veränderungen im Verhalten können mit der Anwendung von Hypnose oftmals deutlich schneller erreicht werden.

Bedeutsame Momente erschaffen

Jeder der länger mit Klienten und Patienten Gespräche geführt hat kennt die bedeutsamen Momente. Die bei denen es wirklich «Klick» gemacht hat. Die Momente die wirklich eine Veränderung mit sich bringen.

In der Hypnose Ausbildung nennen wir solche Momente «Mini-Trancen» denn sie haben viele der Eigenschaften die längere Trancen auch haben. So können auch in diesen kurzen Momenten Verbindungen von bewussten und unbewussten Anteilen entstehen. Dies festigt die Erkenntnisse und den Willen zur Veränderung.

Grundsätzlich kann man fast sagen: je mehr solche Momente wir entstehen lassen können, desto bessere Ergebnisse hat eine Gesprächstherapie.

Die hypnotische Sprache erlaubt uns nicht nur diese Momente zu nutzen, sondern sie auch aktiv zu evozieren.

Mit dem Lernen der Hypnose werden also auch Kompetenzen erweitert und systematisiert, die die meisten Gesprächstherapeuten sich aus der Erfahrung bereits instinktiv angeeignet haben.

Wenn die Gesprächsführung hypnotischer wird, entstehen oftmals auch mehr solche für die Entwicklung bedeutsame Momente.

Konfrontation in Hypnose

Die Konfrontation mit dem Auslöser gilt als eine gute Behandlungsmethode bei vielen Ängsten. Diese Konfrontation muss jedoch nicht unbedingt in der realen Welt stattfinden.

Mit dem geschickten Einsatz von hypnotischer Trance kann der Klient mit dem Angstauslösern in Kontakt kommen, ohne den Hypnosestuhl zu verlassen. Dies bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem dass die Begegnung jederzeit beendet werden kann.

Zustände verändern

Gerade bei Ängsten, Depressionen und ähnlichem spielen Zustände eine wichtige Rolle. Die gesamte Gefühlswelt steckt temporär oder dauerhaft in einem negativen Zustand, der für viele Klienten unentrinnbar scheint. In vielen Fällen wird auch positives ausgeblendet.

In der hypnotischen Trance ist es jedoch möglich das Empfinden der Betroffenen in einen besseren Zustand zu lenken. So kann der gute Zielzustand nicht nur theoretisch beschrieben werden, sondern auch tatsächlich in der Trance erfühlt werden. Dies gibt meistens Hoffnung auf Besserung und ein tatsächliches Ziel.

Die Veränderung von gefühlten Zuständen kann auch eingesetzt werden für den Aufbau eines gestärkten Inneren. Der gefühlte Sinn für sich selbst und ein positives Grundgefühl sind oft ausschlaggebend für eine grössere Resilienz. Dieses kann mit Hypnose auch beeinflusst werden.

Fazit Hypnose Ausbildung für Psychologen

Die Hypnosetherapie ist für die meisten Psychologen ein sehr nützliches Tool, das bei vielen Themen angewendet werden kann. Der Miteinbezug des Unbewussten macht Therapieerfolge auch bei hartnäckigen Klienten möglich. Ausserdem wird der Weg zum Ziel oftmals verkürzt durch die direkte Anregung von Veränderung.

Für eine Hypnose und Hypnosetherapie Ausbildung für Psychologen ist die Hypnose Ausbildung von Grund auf von Dr. Erich Zulauf und Jan Mion zu empfehlen.

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