Depression

Depressionen behandeln mit Hypnose

Depression hat viele Gesichter. Von der leichten depressiven Verstimmung bis hin zur schwerwiegenden Depression: Die Hypnosetherapie kann helfen.
Die Depression ist die weitestverbreitete psychische Krankheit der Welt.
Die WHO schätzt, dass jeder fünfte in seinem Leben an einer Depression erkrankt. Wenn 20% aller Menschen in ihrem Leben eine Depression durchmachen, dann ist es für mich umso wichtiger die Hypnosetherapie in Bezug auf Depressionen bekannt zu machen.
Auch in meiner Tätigkeit als Hypnotiseur in Zürich, behandle ich fast jeden Tag depressive Klienten.
Die Wirkung der Hypnose kann für Depressive eine sehr grosse Erleichterung bedeuten. Die Arbeit mit dem Unbewussten kann die Länge von depressiven Phasen massiv verkürzen. Auch die Vorsorge gegen weitere Rückfälle in die Depression ist mit Hypnose möglich. Vor, während und nach der Depression: die Hypnose hilft.

Ursachen von Depressionen

Damit wir verstehen können warum etwas ist, müssen wir herausfinden, wie es entstanden ist. Ausserdem können wir vorsorglich tätig werden, wenn wir die ersten Zeichen richtig deuten. Die Depression kann viele Ursachen haben. Generell gesagt, ist sie eine der möglichen Reaktionen auf starke äussere Einflüsse.
Ausser in sehr seltenen Ausnahmen werden wir nicht depressiv geboren, sondern entwickeln eine Depression im Verlaufe unseres Lebens. Dies kann schleichend passieren, mit kleinen negativen Veränderungen. Auch eine plötzliche Entstehung ist möglich. Die Betroffenen beschreiben das als „in ein Loch fallen“.

Prädisposition für Depression

Depressionen können jeden Menschen treffen. Kein Alter oder Geschlecht ist vor der depressiven Stimmung gefeit. Jedoch gibt es gewisse charakterliche Eigenschaften, die eine Erkrankung fördern können. Dazu ist es spannend zu bemerken, dass etwa zwei Drittel der diagnostizierten Depressiven Frauen sind.
Es sei dahingestellt, ob dies daraus resultiert, dass Frauen sich eher in psychologische Behandlung begeben oder ob sie eher zu den depressionsfördernden, negativen Denkweisen tendieren.
Eine weitere Möglichkeit wird weiter unten bei der Männerdepression beschrieben. Denkweisen können bekannterweise unsere Lebensweise beeinflussen, sowie auch bestimmen worauf wir unseren Fokus legen.
Deshalb kommen depressive Episoden bei Menschen mit gewissen negativen Einstellungen öfters vor. Nachfolgend die wissenschaftlich erkannten negativen Lebens- und Denkweisen und die Gründe für die Depressionsförderung:

Angst

Angst kann uns immer wieder vor Bedrohungen oder Unfällen bewahren. Leider kann es uns jedoch auch davon abhalten, wichtige Entscheidungen zu treffen. In gewissen Momenten ist es einfach wichtig den Schritt zu wagen. Tun wir das nicht, dann laufen wir Gefahr, in eine Spirale des Blockiert-seins zu geraten.
So kann kann die Angst einen grossen Einfluss auf die Stimmung haben.

Hilflosigkeit

Die Hilflosigkeit macht uns zu einem Boot ohne Ruder. Ob sie gelernt wurde oder ob die Situation tatsächlich verzwickt ist, macht keinen Unterschied. Ein wichtiger Aspekt psychischer Gesundheit ist das Gefühl, in der Welt einen Einfluss zu haben. Auch wenn es kleine Dinge sind, die man bestimmen kann, macht man trotzdem einen Unterschied. Wenn sich die Hilflosigkeit breit macht, dann kann sie schnell zum Gedanken führen, dass man nichts wert ist.

Pessimistisch

Wenn man etwas fest erwartet, dann tritt es auch ziemlich sicher ein. Das weiss nicht nur der Hypnosetherapeut. Die selbsterfüllende Prophezeiung ist einer der Hauptgründe, warum es der Pessimist schwer im Leben hat. Mit der Einstellung, dass alles schief geht, geht auch vieles schief. Sobald dann das Erwartete eintrifft und das ganze Leben über einem zusammenbricht, ist der Pessimist in seinen Annahmen bestätigt. Deswegen erwartet er nächstes Mal noch Schlimmeres usw. Diese Spirale sorgt für viel Negatives

Misstrauisch

Dazu kommt noch, dass pessimistisch veranlagte Menschen oft misstrauisch sind. Dies führt oft dazu, dass sie nur selten in sozialen Situationen gute Erfahrungen machen. So wird das soziale Fangnetz zerstört oder gar nie erschaffen.

Umgang mit Misserfolgen

Jedes Kind, das Laufen lernt, weiss: manchmal fällt man auf die Schnauze. Die falsche Reaktion wäre dann, den Misserfolg auf den eigenen Wert zu projizieren. Wenn Analyse des Problems nur zu den Gedanken „Ich bin so schlecht“ führt, dann zerstört das das Selbstwertgefühl. Sucht man alle Ursachen für Probleme nur bei sich selbst, macht man sich früher oder später kaputt.

Negatives Selbstbild

Ich bin schlecht“ ist kein guter Ausgangspunkt für irgendetwas. Andere Menschen merken bewusst oder unbewusst die innere Einstellung und reagieren dementsprechend. Jemand der sich selbst schlecht findet, den finden auch meistens die andern schlecht. Auch hier kommt die selbsterfüllende Prophezeiung zum Zug. Der Mensch als soziales Tier rutscht so schnell in die Depression.

Wie hilft Hypnose bei Depression?

Wie wir gesehen haben umfasst die Depression fast alle Aspekte des Lebens. Deshalb ist es wichtig die Hypnosetherapie so umfänglich wie möglich zu gestalten. Zur erfolgreichen Behandlung der Depression mit Hypnose werden die meisten Phänomene der Trance gebraucht.
Damit die Veränderungen nachhaltig sind und kein Rückfall stattfindet muss die dunkle Wolke der Depression an allen drei Fronten bekämpft werden: in der Vergangenheit im Jetzt und in der Zukunft.
So können mittels Hypnosetherapie die Ursachen gelöst, das Sein bestärkt und die Zukunft erhellt werden. Damit sich etwas verändert muss etwas verändert werden. Dabei achten wir auf die zwei wichtigsten Teile die fehlen im Empfinden von Depressiven: Der Sinn und die Energie. Der Sinn um die Leere wieder mit Sinn zu füllen und die Energie um wieder das zu tun was uns gut tut.

Vorteile der Hypnotherapie bei Depressionen

  • schnell
  • direkt im Unbewusstsein
  • neue Gefühle direkt erleben
  • Trancephänomene
  • weniger Rückfallgefahr
  • Selbsthypnose

Hypnosetherapie der Vergangenheit

Damit wir wissen warum etwas ist, müssen wir zuerst herausfinden wie es entstanden ist. So ist das auch bei der Heilung der Depression.
Es ist nie zu spät für eine schöne Kindheit

Regression

Mit Regression ist nicht das Zurückreisen in eine vergangenes Leben gemeint, sondern die Rückreise in der eigenen Erinnerung. Die Regression als eines der wichtigsten Trancephänomene bietet uns grossartige Möglichkeiten. Wenn wir direkt in die belastende Erinnerung zurückreisen können, ist es uns auch möglich sie zu verändern oder aufzuarbeiten. Diese Form von Hypnosetherapie macht es möglich, dass wir die persönlichen, stressreichen Lebensereignisse verarbeiten können.

Trauma auflösen

Wenn die Depression einen klaren Startpunkt hat, also ein traumatisches Erlebnis, dann ist das natürlich der erste Anhaltspunkt. Dieses Trauma muss meist verarbeitet werden, damit die Depression richtig behandelt werden kann. Dabei benutzen wir unbewusste Ressourcen und solche die der jüngeren Person im traumatischen Erlebnis nicht zur Verfügung gestanden sind. Ausserdem ist es oft wichtig, dass der Hypnosetherapeut selbst auch anwesend ist in solchen Situationen. Bei der Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen erlebt man sie zwar noch einmal, jedoch ist die Wahrnehmung in der hypnotischen Trance verändert. Auf diese weisse können die schmerzlichen Erinnerungen abgeschwächt werden und verblassen.

Ursachen vom negativen Denken

Alles was zurückliegt kann auf diese Weise angegangen werden. Auch Erlebnisse, die vielleicht auf der ersten Blick nicht als besonders schädlich empfunden werden. Vor allem Erfahrungen mit den Eltern haben oft einen rosa Schimmer, obwohl sie oft die eigene Empfindung sehr beeinflussen. Wenn man z.B. einem Elternteil nie gut genug war, kann das eine negative Selbstansicht verursachen, die dann zur Depression führen kann. Auch Mobbing oder ähnliches kommt oft zum Vorschein, wenn es um dieses Thema geht.
Allgemein alles was zu depressivem Denken führt sollte zuerst gerichtet werden. Einer der Redewendungen in der Hypnosewelt ist: „Es ist nie zu spät für eine schöne Kindheit“. In diesem Kontext kann man die Aussage noch weiterführen und sagen dass es nie zu spät ist für eine positive Vergangenheit. Eine positive Ansicht der Vergangenheit hat auch einen positiven Einfluss auf die Gegenwart. So kann sich wieder ein Sinn für ein gutes Selbst einfinden. Auch die Energie die verschwendet wurde für das Grübeln an der Vergangenheit kann für besseres eingesetzt werden.

Im Jetzt mit Hypnose gegen Depression

Wenn das Erleben gestört ist, kann es schon eine grosse Hilfe sein, sich in der hypnotischen Trance anders zu fühlen. Deswegen ist wichtig das Jetzt erleben zu können, auch ohne Einfluss der Vergangenheit oder der vorgestellten Zukunft. In der Hypnose können wir mindestens temporär die negativen Gefühle dämpfen. Sind die Gedanken zum Jetzt geholt, kann auch wieder der Sinn für sich selbst mehr und mehr entstehen. Im Moment zu leben und sich nicht von alten Zöpfen belasten zu lassen, bringt auch mehr Energie.

Positives Erleben

Die erste Hilfe bei der Depression ist bereits das positive Erleben. Schon in den ersten Minuten der Trance kann sich das positive Gefühl einstellen. Ein solch positives Gefühl wie es die depressive Person schon länger nicht mehr erlebt hat. Auf diese weise kann eine glücklichere Stimmung erlebt werden, was vieles auslöst. Vor allem die Realisierung, dass es vorüber gehen kann. Dass es ausserhalb der dunklen Wolke auch noch etwas anderes gibt, vielleicht sogar Sonnenschein. Wenn wir an diese Grenzen der Wahrnehmung gehen und diese vielleicht sogar neu ziehen gibt das viel Sinn und Energie zurück.

Ressourcen zurückholen

Der wichtigste Aspekt der Hypnosetherapie der Depression ist das Zurückholen von Ressourcen. Auch nur schon der kleinste Funke Energie oder Motivation kann grosse Wirkung zeigen. Damit die Ressourcen frei werden, müssen kräftezehrende Denkweisen platz machen für neue positivere Aussichten. Die Selbstansicht muss weg von „ich bin schlecht“ hin zu „ich schaffe das“.

Wechseln der Perspektive

Das Unbewusste enthält unter anderem ein riesiges Filtersystem. Wenn wir die Perspektive ins positive wechseln, werden auch andere Informationen durchgelassen, die vorher herausgefiltert wurden. Wo man vorher nur das Negative gesehen hat, kann dann auch plötzlich Gutes erlebt werden. Mit dem Ändern der Filtereinstellungen kann auch wieder der Sinn für sich als balanciertes Ganzes entstehen und nicht nur als jemand, dem nur Negatives widerfährt.

Kleine Schritte

Logischerweise verschwindet eine Depression nicht von heute auf morgen, jedoch vielleicht übermorgen. Deshalb ist es wichtig, dass wir an den kleinen Erfolgen festhalten. Damit wir kleine Erfolge haben können, müssen wir uns auch kleine und überschaubare Ziele setzen. „Ab Montag bin ich nicht mehr Depressiv“ ist dann keine sinnvolle Einstellung. Depressive sind oft sehr hart mit sich selbst. Für die kleinen Erfolge ist es jedoch wichtig sich nicht zu grossen Druck zu machen. „Am Montag stehe ich vor 10 Uhr morgens auf“ wäre da schon die bessere Alternative.
Wenn wir mittels Hypnose den Filter auf diese Erfolge stellen, dann sieht schon alles nicht mehr so düster aus. Und die Erfolge geben auch ein gutes Gefühl und einen guten Sinn für die eigenen Fähigkeiten. Bleiben wir bei den kleinen Schritten im Jetzt können wir die dunkle Wolke Schritt um Schritt zurückdrängen. Auf diese Weise können wir mehr und mehr Ressourcen zurückholen. Die Energie baut sich dann exponentiell auf mit dem „je mehr desto mehr“ Prinzip.

Spass am Leben

Auch wenn es vielleicht weit weg erscheint, kann es doch für Depressive möglich sein wieder etwas Spass am Leben empfinden. Kleine Momente der Freude, die zeigen, dass nicht alles schlecht ist. Diese Momente der Trance können wir fördern mit Hypnose. Damit man auch einen Schritt zurücktreten und auch mal wieder richtig lachen kann. Die Möglichkeiten des schwarzen Humors schöpft der fähige Hypnosetherapeut natürlich auch aus.

Herauskommen

Es ist wichtig, dass man aus sich herauskommt, wenn man depressiv ist. Dass man sich nicht nur einfach verkriecht, sondern auch mal nach draussen geht. Die Energie dafür können verschiedenste Methoden der Hypnose freisetzen. So kann es dann „wie von alleine“ passieren, dass man über sich hinauswächst.

Erlernte Hilflosigkeit

Der geflügelte Ausdruck ist „die erlernte Hilflosigkeit“. Dabei erleben sich Menschen als komplett hilflos und unfähig einen Einfluss auf die Welt zu haben. Dabei schränken sie ihren Handlungsspielraum so ein, dass nur ein negatives Ergebnis herauskommen kann. Das Gefühl der Machtlosigkeit wird durch jeden Misserfolg gefestigt und somit gelernt. Bei der Hypnose im Jetzt benutzen wir verschiedene Trancephänomene, damit der Klient jede Situation wieder unabhängig erleben kann.
So wird die Hilflosigkeit vergessen. Ausserdem werden die Erfolge, die als „Zufall“ abgestempelt wurden, analysiert und mit den eigenen Fähigkeiten verknüpft. Die Misserfolge werden realistisch den betreffenden äusseren Umständen zugeschrieben, nicht mehr nur sich selbst.

Körperlich aktiv

Gewisse Dinge kann man nicht nur im Kopf machen. Bei der Depression ist es darum immer wichtig, dass der Klient körpelich aktiv wird. Dies muss nicht unbedingt ausgedehnter Sport sein. Auch schon kleine Aktivitäten helfen. Ein Bisschen spazieren zum Beispiel. Die Lust auf die Bewegung kann mit Hypnose gefördert werden. Auch der Durchhaltewillen, der für die regelmässige Bewegung nötig ist, kann gestärkt werden. Dann kann es auch sein, dass sich die Bewegung am Anfang nur aufs Aufstehen reduziert. Wird dies jedoch regelmässig gemacht und kann eine Gewohnheit entstehen, ist der Morgen schon viel besser gestartet.

Hypnose bei Depression in der Zukunft

Viele Depressive beschreiben die Zukunft als etwas Düsteres, Dunkles. Keine Zukunft für sich zu sehen macht es auch schwer, etwas zu planen oder Fortschritte zu machen.
Dies fördert natürlich auch eine depressive Stimmung.
Mit der Hypnose bauen wir Stück um Stück an der Zukunft, dass sie wieder hell und positiv werden kann.
Das Licht am Ende des Depressions-Tunnel sozusagen.
Damit dies gelingt versetze ich meine Klienten mit Depressionen in den hypnotischen Zustand der das Vorstellen von verschiedenen Szenarien möglich macht. Wir stellen uns so eine Zukunft vor, bei der die Depression verflogen ist.
Sich anders zu fühlen kann auch zeigen, dass es kein Schrecken ohne Ende ist, sondern das Veränderung möglich ist.

Fazit Hypnose gegen Depression

Die Hypnose kann sehr gut helfen gegen Depressionen aller Art. Mit dem dreifachen Anstatz in der Behandlung von Depression mit Hypnosetherapie können die Ketten der Depression gesprengt werden. Schritt um Schritt wird so das Loch verlassen und die dunklen Wolken vertrieben.
Mit der Wirkung der Hypnosetherapie können direkt im Unbewussten gegen depressive Verstimmungen vorgegangen werden und eine positive Stimmung im Inneren erschaffen werden.

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